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#1

Munter und dann umfallen und tot

in SOS - Mein Hörnchen benötigt dringend Hilfe!!! 29.01.2018 16:43
von bahnhof13@aol.com
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Hallo, wir haben seit einem halben Jahr 5 Baumi-Jungs. Leider sind es jetzt nur noch 3. Sie bekommen Äpfel, Mehlwürmer, Hanf, Sonnenblumenkerne, Banane, Nüsse, Kürbiskerne, Leinsamen, Gurke, Flocken (Dinkel, Hafer) und so. Mal ein Stückchen Orange oder Kiwi. Auch mal ein Stückchen Salat, Heu, und Rosinen. Eigentlich alles mögliche. Sie haben ein ganzes Zimmer zum Spielen und täglich frisches Wasser. Das Fell ist glatt und weich. Wir haben noch nie Durchfall entdeckt. Dennoch sind uns jetzt 2 Hörnchen in den letzten 2 Monaten einfach umgefallen und waren nach ein paar Zuckungen tot. Hat jemand eine Idee, was das sein könnte? Wir sehen ja kein Anzeichen von irgendetwas und wissen somit auch nicht, mit was man dann zum Arzt gehen soll. Sie springen noch fröhlich auf einem herum, futtern, spielen und plötzlich hocken sie schwankend in der Ecke und fallen um. Wir sind für jeden Hinweis dankbar.
Viele Grüße
Yvonne

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#2

RE: Munter und dann umfallen und tot

in SOS - Mein Hörnchen benötigt dringend Hilfe!!! 04.02.2018 09:10
von Tarzan&Jane | 2.901 Beiträge

Hallo Yvonne!

Tut mir leid, dass du dich von 2 deiner Hörnchen verabschieden musstest.
Leider ist es keine Seltenheit, dass der Abschied von den Tierchen so dermaßen aprupt ist. Wir erleben dies immer wieder und sind jedes Mal erschüttert.

Eines ist gewiss, als Wildtiere zeigen sie ihr "Leiden" einfach nicht an, wären in der Natur sonst sehr angreifbar.

Eine Kollegin - Jumpy - bekam voriges Jahr von Wildtier-Tierärzten anscheinend einen entscheidenden Hinweis. Unsere Tierchen haben oft zu viel Gewicht, eine Fettleber durch zu viel Getreide bzw. Süßes. Ich hoffe, dass ich dies so als Kurzfassung richtig formuliert habe. Also unbedingt auf das Gewicht achten!

Leider kann ich dir sonst nicht weiter helfen.
Alles Liebe
Birgit


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#3

RE: Munter und dann umfallen und tot

in SOS - Mein Hörnchen benötigt dringend Hilfe!!! 07.02.2018 12:46
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Hallo, danke für die Info. Eigentlich dachten wir eher, dass sie zu schmal sind, da die Hörnchenbilder im Internet für dicker erscheinen. Komisch ist ja auch, dass wir beides male dazu kamen und sie zuvor noch herum hüpften und dann plötzlich optisch völlig entkräftet da saßen, zitterte und dann irgendwann umkippten. 2x konnten wir den Tod abwenden, indem wir gleich Essen gaben. (Babybrei, Mehlwürmer) Allerdings bekommt jedes Hörnchen 2-3 Würmer sowieso pro Tag und es stehen immer genug Sämereien da. Obst bekommen sie immer frisch, so dass sie es sich bei uns abholen. Es ist echt schwierig abzuschätzen was zu viel und was zu wenig ist. Wir haben eigentlich immer darauf geachtet, dass sie nicht zu viel bekommen. Vielleicht fehlt ihnen nun irgendwas an Vitaminen.
Grüße Yvonne

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#4

RE: Munter und dann umfallen und tot

in SOS - Mein Hörnchen benötigt dringend Hilfe!!! 15.02.2018 19:32
von Jumpy | 1.236 Beiträge

Hallo Yvonne
Wie Birgit schon sagte, ist das Gewicht sehr wichtig.
Ich würde sagen, dass 90% aller Baumis zu dick sind. In freier Natur finden sie auch nicht jeden Tag etwas zu fressen.
Und möglichst darauf achten das der Fruchtzucker reduziert wird. Also alle Früchte nur wenig geben, muss auch nicht jeden Tag sein. Bananen würde ich nur zur Medizin gabe oder als absolutes leckerli
, sonst weglassen. Und auch beim Gemüse darauf achten, z:B.: Karotten haben Zucker. Kohlenhydrate sollten auch nicht zu viel gegeben werden. Vor allem auf Ballaststoffehaltige Sachen gehen.

Mehlwürmer sollten sie nicht jeden Tag bekommen, ich gebe 2-4 mal in der Woche 3-4 pro Tier.
Laktosehaltige sachen nicht zu viel, lieber auf Laktosefreises Heidelbeerjogurt umsteigen. Das lieben sie auch und man kann Medis etc. gut darin einrühren. aber nur zum päppeln oder für Medis, sonst würde ich das auch nicht geben. Leinsamen haben auch viel Fette, die auch reduzieren. Haselnüsse mit Schale und Zierbelnüsse mit Schale, ich wechsel mit denen ab. Die sind für die Zähne gut. Getreide eher selten geben...

Die Futtermenge kannst du für dich ermitteln, indem du deine Baumis alle regelmässig wiegst. (die meisten sagen einen Kaffelöffel pro Tier, aber das ist nicht bei jedem Tier ok) Dann kannst du sehen ob sie zu oder abnehmen. Wenn eines zu dünn wird (was sehr unwahrscheinlich ist) kann man dem einmal eine Nuss etc. zusätzlich reichen. Die Baumis sollten keine Oberarme haben...wiege einmal alle durch, bin gespannt was deine wiegen.

Meine hatten oder haben z.T. auch noch etwas zu viel. Als drei schwer erkrankten und nach einmonatiger Medizingabe keine Besserung zeigte, verwies mich unsere Tierärztin an die Tierklinik (Wildtierabteilung). Da nahmen sie Blut und sie wurden geröngt. Da sah man das eine innere Verfettung war. Dadurch sind sie sehr geschwächt, wenn sie einmal etwas auflesen. Eines verstarb, die anderen beiden konnte ich retten indem sie abgenommen haben. Aber sobald ich einmal nicht schön wiege, besteht das Problem der Zunahme gleich wieder. Also die Gewichtskontrolle ist das wichtigste. Und das sie sich viel bewegen...
Und die innere Verfettung wurde schon öfters bei kranken Baumis festgestellt. Muss nicht immer am Gewicht liegen, aber viel wird dadurch verstärkt...


Grüessli Elvira

www.elnigo.jimdo.com
zuletzt bearbeitet 15.02.2018 19:37 | nach oben springen

#5

RE: Munter und dann umfallen und tot

in SOS - Mein Hörnchen benötigt dringend Hilfe!!! 23.02.2018 11:44
von V.Allendorf | 4 Beiträge

Hallo liebe Yvonne,

Auch mir tut es sehr leid, dass du dich gleich von zwei deiner Baumis verabschieden musstest.

Eine Ferndiagnose ist natürlich immer sehr schwer. Die Folgen einer Fettleber oder eines Diabetes können tatsächlich auch so aussehen, wie du es beschrieben hast. Andererseits kommen neben diversen anderen auch neurologische Erkrankungen in Betracht.

Wie du vielleicht in dem entsprechenden Thread gelesen hast, beschäftige ich mich mit dem Bunthörnchen-Borna-Virus 1. Die bislang untersuchten positiven Tiere (darunter auch ein Chin. Baumstreifenhörnchen) waren zwar alle symptomlos, doch es kann keinesfalls ausgeschlossen werden, dass es nicht auch solche Tiere gibt, die Symptome entwickeln und evtl. sogar daran versterben könnten. Wie du dir vorstellen kannst, sind wir am Friedrich-Loeffler-Institut sehr daran interessiert, das weiter zu untersuchen. Aus diesem Grund führen wir kostenlose Diagnostiken durch, und zwar nicht nur von lebenden Tieren (Maultupfer, Kotproben), sondern wir untersuchen auch Tierkörper von verstorbenen Tieren. Nur die Versand-/Transportkosten müssen von den HalterInnen übernommen werden.

Falls du an einer der Diagnostiken interessiert sein solltest oder Fragen dazu hast, kannst du mir am besten eine Mail schreiben an Hoernchen@fli.de, dann erkläre ich dir gerne alles weitere. Für deine verbliebene Dreier-Bande zum Beispiel könnte man mittels Maultupfer-/Kotproben zumindest ausschließen, dass es das Virus ist, und wäre so auch schon einen Schritt weiter.

Ich wünsche Euch auf jeden Fall alles Gute!

Liebe Grüße,
Valerie

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