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Aufzuchtmilch für Jungtiere

in Krankheiten und Verletzungen 06.01.2011 21:55
von streififreunde | 1.728 Beiträge

Hallo allerseits

Als Aufzuchtmilch verwenden wir folgende Grundmischung:

• 1 Teelöffel Katzen- Aufzuchtmilch von Gimpet
• 3 Teelöffel Fencheltee (1/2 dl abgekochtes Wasser mit einem Teelöffel Instantpulver)
• max. ¼ Teelöffel Kondensmilch
• evtl. eine Messerspitze Perenterol zur Vorbeugung von Durchfall


Eine andere Grundmischung wäre:

• ½ Teelöffel Katzen- Aufzuchtmilch von Gimpet
• ½ Teelöffel Baby Heilnahrung HN 25 Aptamil von Milupa oder Humana Heilnahrung mit Bananengeschmack.
• 3 Teelöffel Fencheltee (1/2 dl abgekochtes Wasser mit einem Teelöffel Instantpulver)
• evtl. ¼ Teelöffel Kondensmilch
• evtl. eine Messerspitze Perenterol zur Vorbeugung von Durchfall


Streifenhörnchen trinkt Aufzuchtmilch

Hat man sich erst einmal für eine Milchmischung entschieden, sollte man dabei bleiben, denn jede Umstellung stellt eine Belastung für die Jungtiere dar.

Auf keinen Fall darf Kuhmilch verwendet werden! Diese verursacht heftigen Durchfall, der nicht selten zum Tod der Jungtiere führen kann.



Die Mischung sollte gut aufgerührt werden, damit sich keine Klumpen bilden (gegebenenfalls muss diese durch ein Teesieb passiert werden). Die Milchmischung sollte beim Verfüttern handwarm sein (ca. 37° – 39°C). Man kann die Milch testen indem man einen Tropfen auf das Handgelenk gibt. Damit die Milch warm bleibt, stellen wir das Milchgeschirr in ein heisses Wasserbad. Ist die Milch richtig temperiert kann diese in eine Einwegspritze aufgezogen und langsam verabreicht werden. Dabei sollte das Jungtier eine aufrechte Position einnehmen. Am einfachsten ist es, wenn man es dabei in die Hand nimmt oder es auf dem Oberschenkel so platziert, dass der Kopf am höchsten liegt.

Besonders am Anfang braucht es ein wenig Geduld und Fingerspitzengefühl, bis die Jungtiere die neue „Milchzitze“ akzeptiert haben. Nur nicht aufgeben! Immer daran denken, dass die Jungen die Nahrung dringend benötigen!

Die Menge, die pro Mahlzeit verabreicht werden kann, variiert je nach Jungtier. Es gibt Hörnchen, die nur wenig auf einmal aufnehmen können und andere die man fast schon als „Nimmersatt“ bezeichnen kann. Jedenfalls sollte man dem Jungtier nie mehr Milch auf einmal aufzwingen, als es freiwillig zu trinken bereit ist. Lediglich wenn das Jungtier partout nicht trinken will und somit sein Überleben auf dem Spiel steht, muss man mit einer gewissen Beharrlichkeit und sanftem Druck nachhelfen.

Sollten die Jungen Blähungen bekommen, dann kann man ihnen einen Tropfen SAB- Tropfen direkt in den Mund verabreichen.
Gegen Durchfall kann man der Milchmischung entweder prophylaktisch Perenterol beigeben oder diese mit Schwarztee (2. Aufguss) statt mit Fenchel anrühren.

Ausführliche Informationen zum Thema findet ihr unter Paarung, Zucht & Aufzucht > Konkrete Tipps zur Handaufzucht


Liebe Grüsse
Layla


burunduk@gmx.ch
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